Prototypenbau

Überzeugendes Design und anspruchsvolle Technik

Die Firma dp motorsport beschäftigt sich seit ihrer Gründung mit dem Bau von Prototypen. Es werden sowohl einmalige Karosserieformen entworfen, als auch komplette Fahrzeuge als Einzelanfertigungen auf die Straße gebracht. Hier nur einige Eindrücke unserer Prototypenbaukunst...

Ferrari 355 Motorhaube

Der Ferrari 355 wurde ab Werk leider mit einer etwas schlichten Motorhaube ausgeliefert, also fertigten wir auf Kundenwunsch etwas ganz spezielles an. Die Glasscheibe und Entlüftungsgitter eines Ferrari 360 sollten passgenau integriert werden. Nur ganz so leicht war das leider nicht zu bewerkstelligen. Wir modellierten erst einmal die Ränder mit den richtigen Wölbungen und Auflageflanschen um, und mussten danach die Orginalrippen rausschneiden und neue Verstärkungen einschweissen. Nach einer knappen Woche Arbeit, konnte sich das Ergebnis echt sehen lassen. Schauen sie selbst! Bei Interesse können wir diesen Umbau auch bei ihrem 355er vornehmen.
Kosten: 1900 Euro zzgl. MwSt. (ohne Scheibe, Gitter und Lack) .

 

dp62

Der 962 schrieb in den achziger Jahren, nach zahlreichen Siegen, Renngeschichte wie kaum ein anderes Fahrzeug. Auf Kundenwunsch wurde ein solches Rennexemplar (Bj 83) zum Straßenauto umfunktioniert. In direkter Zusammenarbeit mit dem  TÜV-Rheinland wurde das Projekt dann in Angriff genommen. Nach der Straßenverkehrsordnung mussten sehr viele Detailänderungen vorgenommen werden. Die Scheinwerfer wurden höher gelegt, Blinker und Außenspiegel angebracht, Der Heckspoiler flacher gelegt und die A-Säulen schmaler modelliert, um mehr Sichtfreiheit für den Fahrer zu bekommen. Nächstes Problem waren die Abgaswerte nach EG-Norm, die wir einhalten mussten. Also bekam der 650PS starke 3,3 L Bi-Turbo-Motor vier Katalysatoren und eine andere Elektronik montiert. Nach all diesen Modifikationen, kamen immer noch beeindruckende Beschleunigungswerte von drei Sekunden (0-100km/h), und eine Endgeschwindigkeit von über 340km/h heraus!  Der Entwicklungszeitraum betrug 6 Monate und ca. 1000 Arbeitsstunden.

dp44 CARGO

Wegen der immer größeren Nachfrage an 944er Umbauteilen  Mitte der achziger Jahre, kam uns dieses Fahrzeug immer mehr in den Augenschein. Der Gedanke, das Dach nach hinten zu verlängern, um einen einmaligen Sport-Kombi zu bauen, kam uns recht schnell. So wurde ein Dach von einem VW Passat Variant vom Schrottplatz besorgt, und für die erste Probe mal angehalten. Nach längerem modellieren und spachteln, war das Heck des 944er dann soweit. Die B- und C-Säulen, sowie das Dach bestehen jetzt aus Glasfaser, und im inneren unterstützt ein spezieller Vierkantrohrrahmen die Außenhaut. Die Fond- und Heckscheiben (beheizbar) wurden extra in Kleinserie angefertigt. Insgesamt sind von diesen Sport-Kombis weniger als zehn Exemplare gebaut worden.

996 dp5

Im Winter 2002 / 2003 begannen wir dieses Projekt, in der Hoffnung eines der eindrucksvollsten Fahrzeuge dieser Zeit auf die Rennstrecke zu bringen. In direkter Zusammenarbeit mit den Gebrüdern Alzen wurden erstmal die Rahmenbedingungen zu Papier gebracht: Knapp zwei Meter breit sollte er sein, der große Ladeluftkühler musste in den Innenraum (aufgrund seiner Außenmaße), und der Heckflügel sollte die gesamte Fahrzeugbreite ausnutzen! Und los ging der Modellbau. Die GT3 Cup Karosserie bekam zuerst die Turbo- Seitenteile, die gleich dank Kohlefaser auf zwei Meter verbreitert wurden. Die Front wurde einteilig, mit praktischer Arretierung auf den großen Schwellern. Die bestmögliche Belüftung der Wasserkühler, Bremsen und Ladeluftkühler wurde errechnet, ausprobiert und in die Tat umgesetzt. Mit viel Liebe zum Detail war die Karosserie dann nach einem halben Jahr fertig für den großen Auftritt. Mit Erfolg!

Dragster Beetle

Mit diesem Projekt wollte Ronald Jütting an frühere Erfolge mit seinem Käfer, der durch seinen Rekordsieg über einen russischen Kampfjet bekannt wurde, anknüpfen. Der New Beetle wurde für diese Zwecke von uns in zwei Varianten nachmodelliert, als ganz flaches Coupe und als offener Speedster. Die Außenhaut wurde aus  Carbon / Kevlar Materialien in Sandwich-Bauweise angefertigt, um das Gewicht des Geschosses so gering wie möglich zu halten.

Der 1000 PS Dragster-Beetle wird nun bei Viertel-Meilen Rennen eingesetzt, und spurtet dank Turbolader mit Lachgaseinspritzung in nur 4,4 Sekunden von Null auf 200.