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Die Geschichte der Firma dp motorsport

Die Erfolgsstory von dp motorsport, 1973 von Ekkehard Zimmermann gegründet, begann mit einem eher untypischen Engagement: In Zusammenarbeit mit der Firma Motul entwickelte und baute der Bensberger Designer fast 30 Karosserien für mit VW-Motoren bestückte Formel V- und Super V-Renner. Doch schon diese erfolgreichen Motul-Rennfahrzeuge hoben sich durch ihre eigenwillige Eleganz deutlich vom Gros der sonst fast nur durch ihre Aufkleber voneinander zu unterscheidenden Formel-Konkurrenten ab.

Schon während der Motul-Zeit modifizierte Zimmermann auf Wunsch eines Kunden Heck- und Frontspoiler eines Porsche 911. Das Design erregte Aufsehen und weckte schnell das Interesse der Gebrüder Kremer, die in Köln eine Porsche-Werkstatt unterhielten und stark im Rennsport engagiert waren. 1975 entwickelte dp motorsport für Kremer auf Basis des Porsche 911 eine komplett neue Rennkarosserie, die in den folgenden Jahren eine große Rolle auf den deutschen Rennstrecken spielte und einige Meisterschaften gewann.

1979 konnte ein Kremer-dp-Umbau des Porsche 935, der "K3" (mit Klaus Ludwig als einem der Fahrer), sogar den Gesamtsieg des 24-Stunden-Rennens von Le Mans erringen - weder zuvor noch danach war ein sogenannes Produktionsauto so erfolgreich. Die K3 beherrschten nicht nur souverän die Rennsportmeisterschaft, auch in den USA feierten sie mit Siegen in der IMSA-Serie ähnliche Erfolge. Und als dann die C-Serie kreiert wurde, war auch dp motorsport wieder vorn mit dabei.

1980 wurde für die Gebrüder Cremer der "CK5" gebaut, einige weitere C-Typen für das Joest-Racing Team folgten - Fahrzeuge, die weitgehend die Renn-Szene beherrschten. Aus den Rennfahrzeugen entwickelte Ekkehard Zimmermann seine immer umfassenderen Modifikationen der Straßenmodelle.

An den 935er Umbauten war schließlich nur noch das Dach "Orginal Porsche", selbst die Türen — obwohl noch im Porsche-Design — bestanden aus faserverstärktem Kunststoff. Das Interesse am dp-Design war riesengroß, der 935-I wie sein Nachfolger, der 935-II, fanden nicht nur in Europa und in den USA, sondern weltweit Liebhaber und Käufer.

Zimmermanns Gestaltungslust hat kein Porsche-Modell ausgelassen. Dabei geht es ihm nie darum, seiner Fantasie freien Lauf zu lassen. Er bemüht sich, den vorgegebenen Wagen-Körper zu optimieren, die wichtigen Linien zu finden, sie klarer hervorzuheben, harmonisch miteinander zu verbinden und die Übergänge zwischen den unterschiedlichen Karosseriebereichen so zu gestalten, daß der ganze Wagen wie aus einem Guß entstanden wirkt. Die Grundform - ob etwa "klassischer" Porsche oder 928 / 944-Familie - bleibt immer erkennbar.

Als Highlight kann der in den achtziger Jahren entstandene "944 Cargo" gelten, der Umbau eines Porsche 944 zum perfekt durchgestylten "schönsten Kombi der Welt".

Und auch für die technische Perfektion der dp motorsport-Produkte gibt es ein bezeichnendes Beispiel, einen Renn-962 (Bj.83), der in Zusammenarbeit mit der TÜV-Typ-Prüfstelle in Köln soweit modifiziert wurde, dass der 650 PS Biturbo-Bolide eine Straßenzulassung bekam. Dieses Fahrzeug ist heute noch auf den Straßen unterwegs und erregt nach wie vor Aufsehen.

Für Furore auf der Rennstrecke sorgte Ekkehard Zimmermann in jüngster Zeit mit dem "996 dp5" für die Brüder Uwe und Jürgen Alzen. Bei der Jungfernfahrt im Mai 2003 beim 24 Stunden-Rennen auf dem Nürburgring stellten sie auf Anhieb den bisherigen Rundenrekord ein und fuhren auf die Pole-Position. Rundenrekorde und Siege wurden in den folgenden Rennen fast zur Selbstverständlichkeit.

Ende 2005 begann die Planung für ein neues, ungewöhnliches Projekt:
Der dp Gallardo. Zusammen mit der Fa. Raeder Motorsport wurde beschlossen, einen Lamborghini mit Kohlefaserkarosserie zu bauen, mit dem Ziel, den Gesamtsieg Nürburgring Nordschleife zu erringen.

In Zukunft werden Sohn Patrick und seine Crew dafür sorgen, dass der Name "dp motorsport" in der Porsche-Szene in aller Munde bleibt - natürlich mit tatkräftiger Unterstützung des Vaters. 

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